Am Samstag bietet unser Mountainbiker Alex Holste eine geführte Tour an:
12.11.2011 MTB-Tour in die Egge (55-60km, 800hm)
Treffpunkt Fischteiche Parkplatz Restaurant 13:00 Uhr. Gefahren wird im Trainingstempo, also kein Rennen und gebummelt wird auch nicht! Geplante Fahrzeit ca. 3 Stunden.
Interessenten sind herzlich eingeladen, für Rückfragen stehen wir Ihnen unter info@rg-paderborn.de zur Verfügung.
Über 300 Teilnehmer bei Windpark-RTF
Autor: Florian Klompmaker in Archiv, RG Veranstaltungen, RTF, News am 15.10.2011, 15:270 Kommentare
Bei strahlend blauem Himmel aber frühwinterlichen Temperaturen machten sich am Samstag über 300 Breitensportler mit dem Rennrad auf den Weg nach Paderborn. Die von der Radsportgemeinschaft Paderborn veranstaltete 11. Windpark RTF bot Ihnen wieder drei Strecken über 45, 75 oder 115 km zur Auswahl. Start war auch in diesem Jahr die Universitätssporthalle am Pohlweg. Von dort führten alle Strecken zunächst Richtung Altenbeken. Anschließend ging es für die ambintionierten Fahrer weiter nach Lichtenau und Haaren. Der Rückweg führte dann über Iggenhausen und Benhausen zurück zur Uni.
Neben den Wertungskartenfahrern, die je nach Streckenlänge 1, 2 oder 3 Punkte für diese Tour notiert bekamen, nahmen auch fast 100 Hobbyfahrer teil. Da die Strecke über zahlreiche Anstiege verfügt, forderte sie allen Teilnehmer zum Saisonende noch einmal alles ab. Zurück im Ziel wartete jedoch mit Kaffee, Kuchen und Würstchen die verdiente Stärkung. Waldemar Grabosch, 2. Vorsitzender der RG Paderborn, zeigte sich hochzufrieden: “Nach der verregneten RTF im letzten Jahr war das Wetter heute voll auf unserer Seite. Die Veranstaltung verlief reibungslos und ich habe viel positives Feedback von den Teilnehmern bekommen. Insbesondere die Streckenführung und die wunderschönen Aussichten auf das Paderborner Umland wurden gelobt”.
Die Teilnehmerstärksten Vereine waren in diesem Jahr der Rad Treff Borchen, RMC Schloß Neuhaus und Endspurt Herford.



Am kommenden Samstag, 15.10.11, findet die 11. Paderborner Windpark RTF statt. Angeboten werden Strecken über 47, 72 und 115 km. Wie jedes Jahr sind dabei wieder einige Höhenmeter zu bewältigen, was mit wunderschönen Aussichten auf das Paderborner Umland einhergeht. Start is von 10 bis 12 Uhr, Startort ist die Sporthalle der Universität am Pohlweg. Alle Informationen zur 11. Windpark RTF gibt es hier.
Grandioses Saisonfinale für Dorian Lübbers
Autor: Florian Klompmaker in Ergebnisse, Rennsport, News am 04.10.2011, 9:030 Kommentare
Was für ein Finale für Schülerfahrer Dorian Lübbers vom Team Mettenmeier der Radsportgemeinschaft Paderborn: Es begann am Sonntag, 02. Oktober beim Fördecup in Fulda. Lübbers hatte mit 45 weiteren Mitstreitern auf einem schwierigen Kurs 7 Runden zu je 5 km zu absolvieren. Das es nicht nur vom Streckenverlauf ein anspruchsvolles Rennen sein würde, konnte man schon der Starterliste entnehmen. Das Rennen bildete nämlich den Abschluss der hessischen Schülercupserie, welches bedeutete, dass alle ambitionierten Fahrer dieses Bundeslandes vertreten waren. Zudem hatte noch der Zweite der Deutschen Straßenmeisterschaften, Karl Burchhardt, mit einigen Teamkollegen vom Landesverband Thürigen und der vierte der deutschen Straßenmeisterschaften, Michael Schübel aus Zirndorf, gemeldet. Die ersten Runden begannen sehr verhalten. Nichts für das Paderborner Radass. So setzte Lübbers in Runde drei die erste erfolgversprechende Attacke im Feld. Doch die Alleinfahrt war nach ca. acht Kilometern beendet und er wurde vom Feld wieder gestellt. Doch wer den jungen Herbramer kennt, der weiß, dass er nicht so schnell einzuschüchtern ist. In Runde fünf gewann er eine Sprintprämie und war im weiteren Verlauf des Rennens stets in der Spitzengruppe vertreten. Als sich alles schon auf die Sprintentscheidung der Spitzengruppe mit Burchhardt und Lübbers eingestellt hatte, setzte der Borkener Fahrer Julius Domnick am letzten Berg die entscheidende Attacke. Lübbers und Burchhardt belauerten sich und setzten nicht sofort nach. Auch Florian Storck aus Bünde konnte kurz vor der Ziellinie den beiden noch enteilen. Im Sprint um Platz Drei hatte Lübbers dann die besseren Beine und konnte so erfolgreich Revanche für die Sprintniederlage bei den Deutschen Meisterschaften nehmen.
Tags darauf ging es mit Vereinskamerad Robert Erkeling zum letzten Saisonrennen nach Münster. Das Finale des NRW Schülercups stand beim großen Münsterlandgiro auf dem Programm. Auf dem 2,6 km langen Kopfsteinpflasterrundkurs durch die City Münsters mit Ziel am Schloß auf dem Hindenburgplatz hatte sich noch einmal die NRW Schülerelite versammelt. Es entwickelte sich ein schnelles Rennen. Doch es konnte sich keine Gruppe entscheidend vom Feld absetzen. Dorian Lübbers gewann eine Sprintprämie und die Wertungen für das Sprintertrikot des NRW Cups. In Münster musste also der Massensprint des Feldes über den Tagessieg entscheiden. Lübbers hatte sich auf der langen Zielgeraden das Hinterrad des NRW Landesmeisters Robert Deike gesucht. Er nahm richtig Fahrt auf und ging im entscheidenden Moment aus dem Windschatten, um mit Höchstgeschwindigkeit als Erster die Ziellinie zu überqueren. Dies bedeutete den Sieg beim drittgrößten Straßenrennen Deutschlands für den jungen Herbramer! Robert Erkeling hatte bei seinem letzten Rennen viel Pech. Er war mit dem Feld um Sieger und Vereinskamerad Dorian Lübbers in die letzte Runde gegangen. Doch leider wurde der junge Natinger 1,5 km vor dem Ziel in einen folgenschweren Sturz verwickelt der eine tolle Platzierung zum Saisonabschluss unmöglich machte. Stattdessen ging es zur Untersuchung in ein Münsteraner Krankenhaus. Glücklicherweise konnte er das Hospital am Abend wieder verlassen. Wir wünschen ihm gute Besserung!
Für Dorian Lübbers hingegen war mit der Siegerehrung noch nicht Schluss. Neben dem Saisonfinale konnte er auch auf das oberste Podest beim diesjährigen NRW Schülercup steigen. Er wurde vom Präsidenten des Radsportverbandes NRW und Mitglied im Vorstand des Bundes Deutscher Radfahrer Toni Kirsch persönlich für diese herausragende Leistung geehrt.
Als krönendes Highlight flatterte dann noch am Samstag Post vom Bund Deutscher Radfahrer in den Briefkasten der Familie Lübbers. Aufgrund seiner herausragenden sportlichen Bilanz im Rennjahr 2010/2011 mit insgesamt 12 Siegen und 27 Podestplätzen, wobei der dritte Platz bei den Deutschen Straßenmeisterschaften in Meinigen und die vier Landesmeistertitel NRW besonders glänzen, wurde er zum Bundessichtungslehrgang für die Altersgruppe Jugend U 17 vom 04. November bis 06. November in das Leistungszentrum Frankfurt am Main eingeladen.
Dierkes absolviert Paris-Brest-Paris in unter 79 Stunden
Autor: Florian Klompmaker in Archiv, Ergebnisse, RTF, News am 18.09.2011, 12:580 Kommentare
Michael Dierkes berichtet von Paris-Brest-Paris, dem 1200km-Brevet, den es in 90 Stunden zu bewältigen gilt. Ende August machte sich der Paderborner auf den Weg nach Frankreich, um sich nach monatelanger Vorbereitung einen lang ersehnten Tram zu erfüllen. Er schaffte die Strecke mit Bravour in 78 Stunden und 43 Minuten.
Bevor jedoch der Start anstand, musste am Vortag der Fahrradcheck, die Anmeldeprozedur und das Einrichten auf dem Campingplatz vollzogen werden. Beim Fahrradcheck wurde die komplette Beleuchtung sowie sämtliche Anbauteile am Rad auf einwandfreie Funktion und sichere Befestigung kontrolliert. Ebenfalls musste der Nachweis einer Warnweste erbracht werden. Im Anschluss gab es einen Kontrollstempel mit dem man weiter zur Anmeldung in die große Sporthalle ging. Hier war alles bestens organisiert und für die ausländischen Starter waren mehrere Dolmetscher vor Ort. Die Anmeldung verlief problemlos und ich bekam meine Unterlagen und Coupons sowie das wichtigste Utensil für die folgenden 5 Tage, mein sogenanntes „Roadbook“, in dem die Kontrollstempel und Durchgangszeiten eingetragen werden mussten. Auf dem Innenhof der Sportanlage waren diverse Stände mit Equipment aufgebaut. Hier wurden auch die begehrten Trikots zum Event ausgegeben.
Gegen 17 Uhr war ein Treffen aller deutschen Teilnehmer auf der Verkehrsinsel direkt vor dem Stadion angesetzt und es kamen fast alle 442 Starter aus Deutschland zum Fototermin.
Die deutschen Organisatoren der Qualifikations-Brevets wurden namentlich hier vorgestellt.
Danach machte ich mich auf der Suche nach dem Campingplatz, der etwas Abseits vom Geschehen lag. Genauer gesagt waren es letztlich rund 10 Kilometer, die ich von meinem Zelt bis zum Start mit dem Rad fahren durfte. Auf dem provisorischen Campingplatz waren alle Randonneure zusammen zum Wildcampen untergebracht. Hier gab es eine ausreichende Anzahl an Sanitärcontainern. Nachdem das Zelt aufgebaut war, habe ich mich auch umgehend zur Ruhe zurückgezogen. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag durfte ich ein kurzes, aber heftiges Gewitter im Zelt erleben, welches direkt über den Campingplatz zog.
Am Sonntagmorgen bin dann relativ zeitig aufgestanden und zum Frühstück nach Paris geradelt. Die Route hatte ich bereits auf meinem Rad-Navigator. Der Weg führte durch Versailles und als Ziele hatte ich mir in Paris den Eiffelturm sowie den Triumphbogen ausgesucht. Beide Objekte wurden leicht gefunden und der Verkehr war Sonntagsvormittags wirklich erträglich. Auf dem Rückweg bin ich durch den weitläufigen Schlosspark von Versailles gefahren. Eine warme Mahlzeit gab es noch in der Nähe vom Startort, bevor ich wieder den Campingplatz ansteuerte, um mich für die eigentliche Tour „Paris-Brest-Paris“ vorzubereiten. Sämtliche Taschen mussten gepackt und befestigt werden, mit allen denkbaren Dingen die ich für die nächsten 4 Tage gebrauchen könnte. Die gesamte Sightseeingrunde brachte mit An- und Abreise ca. 76 zusätzliche Kilometer, die nicht jeder mitmachen wollte. Ich hatte am Vortag noch einen deutschen Bekannten zur Mitfahrt animieren wollen, jedoch ohne Erfolg…
Sonntag, der 21.08. – 16:50 Uhr
Ich erreichte die große Verkehrsinsel am Startort und musste mich hinter einigen tausend bereits wartenden Teilnehmern einreihen. Die Sonne brannte bei 30°C und nur langsam ging es voran. Alles war gut organisiert, aber das Warten, bis es endlich durch die Kontrollpavillons zur Startaufstellung ging, dauerte bei den großen Starterfeld einfach länger, als alles bisher von mir Gekanntes. Insgesamt waren über 5000 Teilnehmer am Start.
Die Anspannung stieg, bis es um 19:15 Uhr endlich soweit war und ich mit der 4. oder 5. Startergruppe, mit ungefähr 500 Gleichgesinnten, unter Jubel und Beifall der am Rande stehenden Zuschauer losrollen durfte. … Lesen Sie hier den gesamten Bericht








