RG-Fahrer bleiben Rhön-Radmarathon treu


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Marathon-Fahrer Pernt (l.) und
Dierkes (r.) (Foto: Becker)

„Zu Pfingsten fährt man nach Bimbach!“ Das nahmen sich die beiden Marathon-Serienfahrer der RG Paderborn, Michael Dierkes und Volker Pernt auch dieses Jahr zu Herzen. Da es in der neu geschaffenen Radmarathon-Cup Deutschland Serie keine Kernveranstaltungen mehr gibt, zu denen Bimbach innerhalb der alten Super-Cup Serie zählte, hätten die Beiden auch auf eine andere Veranstaltung ausweichen können. Immerhin ist der Rhön-Radmarathon in Bimbach mit seinen rund 220km und 3500hm die anspruchsvollste der insgesamt 16 Wahlveranstaltungen, von denen sechs zu fahren sind.

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Sonnenschein in der Rhön
(Foto: Pernt)

Aber die hervorragenden Rahmenbedingungen in Bimbach und die reizvolle Landschaft der Rhön sprechen für sich. Zudem war bestes Radelwetter vorhergesagt. So machten sich die beiden RG-Fahrer mitten in der Nacht auf den Weg in die Rhön, um am Pfingstsonntag pünktlich um 6:00 Uhr bei frischen 10 Grad starten zu können. Dierkes, der am Vortag bereits eine anstrengende 150 km lange RTF gefahren war, hatte sichtlich Mühe die zahlreichen kernigen Steigungen zu bewältigen. So mussten die Beiden es im Vergleich zu den Vorjahren deutlich ruhiger angehen lassen. Am 3. Kontrollpunkt, nach gefahrenen 90km, stieß mit Bertram Mestermann ein weiterer RG-Fahrer zu den Beiden. Er hatte sich die parallel angebotene 150er Strecke vorgenommen, entschloss sich jedoch spontan mit auf die Marathondistanz zu gehen. Erschöpft, aber guter Dinge kam das Trio schließlich um 16.50Uhr bei strahlendem Sonnenschein wieder in Bimbach an.
Für Dierkes und Pernt konnten somit weitere 6 Punkte auf den RTF-Wertungskarten notiert werden. Im Rahmen der Radmarathon-Cup Deutschland Serie war dies bereits die dritte absolvierte Veranstaltung. Zuvor waren die Beiden bereits in Ochtendung in der Eifel (mit rund 210km und 2500km auch recht anspruchsvoll) und in Bremen am Start.