Bei Lübbers platzt der Knoten


Am Wochenende standen in Luckau (Brandenburg) mit der Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren und einem bergigen Bundesligarennen zwei schwere Radrennen für Dorian Lübbers auf dem Programm. Und der Herbramer Sportler vom RG Paderborn-Team Mettenmeier kehrte hochzufrieden in die Heimat zurück.

Am Samstag mussten die Rennfahrer im Kampf gegen die Uhr 25km zurücklegen. Lübbers startete schnell und lag zur Halbzeit noch unter den besten zehn, musste auf dem Rückweg jedoch ein wenig dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und so reichte es „nur“ zu Platz 11. Mit diesem hervorragenden Ergebnis zeigte er trotzdem einmal mehr, dass er zu den besten Nachwuchsfahrern Deutschlands gehört.

Sonntag stand dann bei Temperaturen über 30°C ein weiteres schweres Straßenrennen auf dem Programm. Lübbers fuhr aufmerksam und ergriff schließlich drei Runden vor Schluss selbst die Initiative, schnell hatte er über eine Minute Vorsprung herausgefahren und damit eine Vorentscheidung herbeigeführt. Leider wurde er 7km vor dem Ziel doch wieder vom stark dezimierten Hauptfeld gestellt, aber im darauffolgenden Sprint erkämpfte er noch einen tollen 6. Platz. „Endlich hat es mal wieder mit einem richtig guten Ergebnis geklappt!“ freute sich der Sportler vom Team Mettenmeier im Ziel. In den letzten Wochen war er fast nur bei großen und schweren Rennen am Start, aber leider hatte es bisher noch nicht zu einem Spitzenergebnis gereicht. In der momentanen Verfassung wird er sicherlich auch bei seinem Heimrennen in Herbram am 2.8. zu den Favoriten zählen.

Bei tropischen Temperaturen waren am Samstag auch die Mountainbiker aktiv: Jens Nolte und Mirko Kloppenburg starteten beim Hochsolling-Klassiker, dem Allersheimer Mountainbike Marathon. Nolte wählte die Sprintstrecke von 25km und war bereits nach knapp einer Stunde wieder im Ziel. Er fuhr lange Zeit in einer drei Fahrer starken Gruppe, die auch bis zum Zielsprint zusammen blieb. Hier musste er leider seinen beiden Konkurrenten den Vortritt lasse, trotzdem platzierte er sich auf einem sehr guten 3. Rang in der Seniorenklasse (9. Gesamt). Kloppenburg hingegen startete auf der Langdistanz über 98km. Hier zeigte sich einmal mehr, dass sich das harte Training der letzten Wochen ausgezahlt hatte: Hinter einer 5 Fahrer starken Spitzengruppe fuhr er das gesamte Rennen konstant auf dem 6. Platz der Gesamtwertung und wurde hiermit im Ziel mit dem zweiten Rang der Seniorenfahrer belohnt.